Was bisher geschah…

makingAchange – Projekte laufen an!

Die Klima-Peers legen sich bereits ins Zeug! Warum? Weil aktiver Klimaschutz immer am besten genau jetzt beginnt!

Aktion der Peers aus Montafon

Sechs Jugendliche aus Bartholmäberg im Montafon haben im Sinne der Nachhaltigkeit ein Zeichen für die regionale Landwirtschaft gesetzt. Mit ihrem Projekt „Bauernmarkt“ haben die jungen Leute Bäuerinnen und Bauern unterstützt. Aurelia, Antonia, David, Elias, Noah, und Kilian hatten die Idee beim Bärger Lädili, direkt bei der Kirche des Ortes einen kleinen Markt mit bäuerlichen Produkten und Köstlichkeiten anzubieten und weiter zu verkaufen.

„Damit wollen wir darauf hinweisen, dass jede:r nachhaltiger einkaufen kann, wenn man regionale Produkte einkauft“, so eine Stimme der Gruppe. Jede einzelne Person kann somit außerdem einen Beitrag für die regionalen Strukturen leisten. Die Idee der Bartholomäberger Jugendlichen wurde sehr gut aufgenommen, viele Besucher:innen freuten sich über die Idee und haben einiges eingekauft. Die Jugendlichen waren bei der Organisation, dem Aufbau, dem Verkauf und zuletzt bei der Abrechnung engagiert dabei und haben sich sehr über den Erfolg und die positiven Rückmeldungen gefreut. Im Sommer wird es ein Nachfolgeprojekt in der Gemeinde Schruns mit weiteren Jugendlichen geben.

Unterstützt wurden die Jugendlichen vom Stand Montafon (Jugendkoordination) von bewusst montafon (Bereitstellen des Kühlhängers) und Esther Bitschnau (Bäuerin).


Jakob Kramer, Projektleiter bei beteiligung.st und unser Kooperationspartner in der Klima-Peer Ausbildung, hat alle Schulen und Klima-Peers in der Steiermark im Frühjahr 2022 besucht, um mit den Peers über den aktuellen Stand der Projekte zu sprechen und diese gegebenenfalls noch zu unterstützen.

An den vier Schulstandorten werden folgende Projekte umgesetzt:

BG Weiz – Bewusstseinsschaffung regionaler Anbau

Damit unter den Schüler_innen des BG Weiz ein Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels geschaffen wird, wurden in allen 3.-8. Klassen Vorträge über Klimawandel und die Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit gehalten. Auf diesem neu erschaffenen Bewusstsein aufbauend wurden in allen Klassen Gemüsesetzlinge angesät. Jede:r kann sich einen bis zwei mit nach Hause nehmen und in wenigen Monaten ernten und verarbeiten. Regionaler und saisonaler kann man nicht essen!

Wenn Setzlinge übrigbleiben, werden diese am 01. Mai bei einer Veranstaltung der Stadt Weiz zum Thema gesundes Essen verteilt. Dabei wird auch die Bevölkerung über das Projekt informiert.

BORG Bad Radkersburg – essbarer Schulhof

Auch in Bad Radkersburg geht es um Regionalität. Der Schulhof dient nicht mehr nur der Freizeitgestaltung, man kann ihn bald auch essen. Mehrere bislang nur für Buschwerk verwendete Betontröge werden zu kleinen Gärten. Die Pflege findet durch die Lebenshilfe statt, die auch das Schulbuffet betreut. Ihr Vorteil: Sie können das angebaute Gemüse selbst verarbeiten. Der Vorteil für die Schüler_innen: Regionalität am Schulbuffet. Darüber hinaus wird es auch Gärten geben, von denen die Schüler_innen immer naschen können, wenn sie wollen.

Zusätzlich wurde der Kaffeeautomat in der Schule so eingestellt, dass er erkennt, wenn Tassen darunter stehen. Dadurch wird Müll reduziert und weniger Plastikbecher müssen produziert werden.

BORG Murau

Zwei Projekte werden im BORG Murau umgesetzt.

Um der Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken und so die klimaschädliche Produktion einzudämmen, wurde eine Kleidertauschbörse durchgeführt. Die Schüler_innen aus zwei Schulen konnten untereinander Kleidung tauschen, die sie nicht mehr benötigen. Neben tollen Stücken, die man für sich selbst findet und dem Klimaschutz gibt es noch einen dritten guten Effekt des Projekts. Die nicht getauschten Hosen und Shirts werden der Caritas zur Verfügung gestellt!

Darüber hinaus findet ein Klimacafé statt. Das für einen Tag installierte Café informiert Klassen über die Vorteile von regionaler und saisonaler Lebensmittelkonsumation. Dabei wird verschiedenen Klassen ein Vortrag gehalten und regionale Produkte aus dem Raum Murau können verköstigt werden. Die Region hat viel Geschmack und kurze Transportwege!

HLW Deutschlandsberg – Veggietag

Die Klima-Peers der HLW Deutschlandsberg sind sich der Klimaschädlichkeit von Fleischkonsum bewusst. In Gesprächen mit der wirtschaftlichen Leitung der Schulküche wurde auch diese überzeugt: Ein vegetarischer Tag pro Woche schadet niemanden. Um die Änderungen noch angenehmer zu gestalten, werden SuS der Schule aufgerufen ihre vegetarischen Lieblingsrezepte auf den schulinternen Insta-Account zu laden. So können sie demnächst ihr Lieblingsessen auch in der Schule genießen! Außerdem wurden die bisherigen vegetarischen Angebote gesichtet. Oft waren diese nicht vegetarisch im engeren Sinn. So zum Beispiel wurde oft Gelatine verwendet. Die Klima-Peers haben inzwischen den Austausch mit den Kochlehrerinnen gesucht und sie auf dieses Thema sensibilisiert.


Das mAc-Scrapbook erzählt vom 1. Jahr mAc an den Schulen! Zahlen, Daten, Fakten geben einen guten Überblick über “mAc-Wissenschaft & Schule – Bilanz 1 Jahr mAc 2022/21”!

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Am 11. Mai dieses Jahres erblühte der Schulgarten des BG Blumenstraße in neuem Glanz– oder vielmehr wurde die Schullandschaft hügeliger, denn ein Hügelbeet ist zwischen Sportplatz und den alten Römermauern im hinteren Schulgarten entstanden. Zustande kam das durch die Peer-to-Peer Umweltgruppe des BG Blumenstraße. Durch eine Ausbildung im Thema Umwelt kam die Idee ein Hügelbeet anzubauen, um die Kantine mit regionalen Produkten zu unterstützen.

Die Ausbildung fand leider im Lockdown statt, wodurch nur Online treffen möglich waren. Nichtsdestotrotz haben wir an 2 Wochenenden an Meetings teilgenommen, um uns im Bereich Umwelt weiterzubilden. Nach dem Lockdown fanden auch externe Treffen statt, die dazu dienten, uns mit Bauern oder auch Politikern zu vernetzen. Wir konnten unsere Ideen weitergeben oder neue Projekte kennen lernen.

Neben dem bereits erwähnten Hügelbeet sind wir, die Klima-Peers des BGB, auch überaus engagiert umweltfreundlichere Lösungen für unsere Getränke- und Süßigkeiten-Automaten zu finden, um den Plastikverbrauch unserer Schule erheblich zu senken. Und nicht nur in Sachen Müll und Verpackung sind wir kritisch geworden, auch die Wahl der Süßigkeiten in den Automaten der Schule soll künftig stark von ihrer Produktion und den Arbeitsverhältnissen bei den Erzeugern abhängig sein. Herkömmliche Snacks wurden durch Fair Trade Produkte ersetzt. (Lea Klimmer, Dominik Reimann, BG-Blumenstraße, Bregenz)


“makingAchange” in THEMA: Kinder und Jugendliche als Klimaexperten

60 Jugendliche und Kinder haben eine Ausbildung zum Klima-Peer absolviert. Das Ziel: die Klimaexpertinnen und Klimaexperten geben ihr Wissen in ihrem Umfeld weiter. “Thema”-Reporter Markus Stachl hat die jungen Menschen im Projekt „MakingAChange“ begleitet.

Zu sehen war der Beitrag in der ORF-Sendung  “THEMA”, am 20.09.2021. Hier könnt ihr euch den Beitrag ansehen!